Mittwoch, 4. februar 2009 3 04 /02 /2009 13:04


Tim grade 30 geworden 180 groß, schlank, braunes kurzes Haar und seit gut einem halben Jahr Single war auf der suche.

 

Auf der suche?

 

Er suchte einfach jemanden der zu ihm passte, jemand der ungefähr in seinem alter ist, etwas bodenständiges, witziges, aber auch ernsthaftes, seinen eigenen Mr. Right.

Es ist nicht so das er noch nie eine Beziehung hatte, nein nach seinem späten Coming- out so mit 21 hatte er eine fast 6 Jährige Beziehung die leider scheiterte und danach kamen zwar viele aber es passte nie so ganz.

Aus diesen Grund warf er sich wieder auf den Markt, und wo kann man das besser als auf der angesagtesten Gay Party des Monats.

An diesem Samstag sollte sie Starten und er hatte schon viel davon gehört, Tim war nicht auf ein Abenteuer aus oder einen One Night stand, sondern er wollte einfach nur abchecken wie seine Chancen stehen und vielleicht ist er ja dabei sein Mr. Right.

Nach dem Tim an diesem Samstag von der Arbeit nach Hause schlenderte, überlegte er sich schon was er am Abend anziehen würde, man muss ja schließlich gut aussehen. Er kaufte noch ein paar Lebensmittel und natürlich noch eine Flasche Prosecco „man weis ja nie vielleicht lerne ich ja den richtigen kennen“ dachte er.

Zu Hause angekommen hörte er seinen Anrufbeantworter ab verstaute seine Einkäufe und Telefonierte mit Freunden um für abends alles ab zu klären.

 

 

Tim nahm ein langes heißes Bad und war voller Vorfreude auf den Abend, er war ja schon lange nicht mehr auf so einer so angesagten Gay Party gewesen.

Fertig gestylt zog er los um sich mit seinen Freunden bei Phillip zu treffen, sie wollten vorher noch ein oder zwei Glas Sekt trinken und dann zur Party.

Nach dem dann endlich alle bei Phillip angekommen waren, der Sekt schon leer und die Stimmung super war, zog die Truppe los Richtung Mega Gay Party des Monats, irgendwie merkte man Tim seine Nervosität an.

Da waren sie nun zu siebt standen sie an der Kasse und zahlten brav ihren eintritt dann zur Garderobe um die Jacken los zu werden den es war schon verdammt heiß in dem Laden.

Die Party war bereits in vollem gang der DJ heizte die Menge an die Tanzfläche bebte aber Tim fühlte sich irgendwie nicht wohl.

Er stand mit seinen Freunden am Rand der Tanzfläche sein Glas Wodka- E fest umschlungen und schaute dem Treiben regungslos zu.

Phillip stupste ihn an und meinte „Hi was ist los? Das ist die Nacht der Nächte, so viele hübsche Boys da fällt die Auswahl wirklich schwer“.

Auswahl? Dachte Tim was für eine Auswahl die sehen doch alle gleich aus!

Geschätztes Alter zwischen 18 und 22 Jahren, 98 % der Boys auf der Party sahen gleich aus nur an der Körpergröße konnte man sie ein wenig unterscheiden, sie trugen fast alle die selbe Klamotte, alle hatten den selben Haarschnitt den so genannten Irokesen übernommen aus der Punk Szene und waren geschminkt wie Girls.

 

 

Aus diesem Pulk von Gleichheit löste sich plötzlich jemand heraus und sprach Tim an, „hi zum ersten mal hier?“

Tim antwortete zögerlich und meinte „Ja“

Der kleine stellte sich vor „Ich heiße Sebastian, hast du Lust zu Tanzen?“

Noch bevor Tim Antworten konnte nahm Sebastian Tims Hand und zog ihn auf die Tanzfläche und beide tanzten eine ganze weile.

Jedoch sah man Tim an das er sich nicht wohl fühlte in diesem Gewusel der Gleichheiten.

Er zog sich mit Sebastian in den Loungebereich zurück um ein wenig zu plaudern, und bemerkte schnell das Sebastian nicht das war was er suchte.

Den ganzen Abend verbrachte Tim damit Jungs kennen zu lernte um bei näherem hinsehen fest zu stellen das es nicht passte.

Lag es an ihm?

Waren seine Ansprüche zu hoch?

Kurz vor ende der Party war die Freundesgruppe von sieben auf drei geschrumpft die anderen vier hatten ihre One Night Stands bereits gefunden und waren schon abgezogen.

Die drei verließen die Party und auf dem nach Hause weg fragte Phillip was ist den los mit dir du hattest Mega viele Chancen die Typen die dich angesprochen hatten waren so Mega süß was stimmte den nicht?

 

Tim überlegte nicht lange und erwiderte, du Phillip ich bin schwul, weil ich auf Männer stehe und nicht auf Lady Boys, sei ehrlich 98 % der Boys auf der Party sahen gleich aus und waren gestylt wie Mädchen.

Das ist nichts für mich und bei den Unterhaltungen merkte ich ganz schnell das ihr IQ grade mal über ein Toast Brot schauen konnte, außer über Klamotten, Szene Partys und Make- up hatten die so nicht wirklich viel über das sie reden konnten.

 

Ich suche einen Mann, der auch wie ein Mann aussieht ohne Irokesen einheits- Look, ohne Tonnen von Make- up im Gesicht jemand der seinen Körper pflegt aber trotzdem noch Mann ist und nicht jemanden bei dem du zwei mal hin sehen musst ob er Mann oder Frau ist. 

Sei ehrlich hätten wir nicht gewusst das es eine Gay Party for Men only war, hätten wir so manches mal nicht gewusst ob Boy oder Girl dich zum Tanzen holt.

Und das ist nicht wirklich das was ich suche!

Oder?

Phillip überlegte noch was er antworten könne, da waren sie schon an Tims Haustür angekommen.

Er nahm Tim in der Arm küsste ihn zum Abschied und sagte „Kopf hoch du findest schon den richtigen,“ Tim lächelte nur und schloss seine Haustür auf.

Wir telefonieren morgen rief Tim Phillip hinterher und ging hoch in den ersten Stock zu seiner Wohnung.

Eine menge Gedanken schossen durch seinen Kopf.

Das kann doch nicht alles sein, gibt es den wirklich nur noch diese Lady-Boys?

Oder sind meine Ansprüche wirklich zu hoch?

Während er versuchte seine Gedanken zu sortieren zog er sich aus und wanderte etwas wehmütig ins Bad, um noch mal schnell unter die Dusche zu springen, vom ganzen Tanzen war er schon sehr verschwitzt.

Unter der Dusche Phantasierte Tim wie schön es doch  jetzt sei jemanden zu haben der die Dusche mit ihm teilt, um dann so frisch geduscht ins Bett zu hüpfen.

Nach der kurz Dusche setzte er sich noch mal an seine PC um auf den blauen Seiten nach Post zu schauen, den hier hatte Tim seine Homepage.

 

Plötzlich viel ihm ein Besucher seiner Homepage auf, er klickte ihn an und fand Tomy einen 25 Jährigen Jungen Mann der ganz passabel aussah.

Er las den Text auf Tomys Homepage und setzte ihm einen Fußtaps „schönes Profi“, jetzt wird’s Zeit dachte Tim fuhr den Rechner runter und legte sich ins Bett.

Vielleicht sollte ich mir ein Haustier zu legen eine Katze oder einen Hund wenigstens jemand der sich freut, wenn ich nach hause komme und es ist immer jemand zum kuscheln da.

Mit diesem Gedanken im Kopf schlief Tim ein, am nächsten Morgen wurde er schon um 11 vom läuten seines Telefons geweckt.

Halb verschlafen nahm er den Hörer ab und murmelte „ja bitte“, am anderen ende hörte er Phillip der ihm mit fröhlicher Stimme ein lautes „guten morgen“ entgegen rief.

„Die Mädels und ich haben beschlossen an einem so schönen Sonntag morgen Brunchen zu gehen, und du bist natürlich auch dabei“, Tim hatte keine Chance etwas zu sagen denn Phillip schnatterte schon weiter, „Mach dich fertig wir sind in ca. 25 min bei dir süße bis gleich“ und legte auf.

 

Tim war total Irritiert auf dem weg ins Bad schlich er an seiner Kaffeemaschine vorbei legte einen Pat ein und drückte immer noch im Halbschlaf auf Start, während sein Kaffee in die Tasse lief schleppte er sich taumelte weiter ins Bad um erst mal zu Duschen damit er wach wurde.

Ein Haustier das war es, der Gedanke lies ihn einfach nicht mehr los hatte er doch vor Kurzem einen Artikel in der Zeitung gelesen das 60 % der Haustierbesitzer ihre Partner eben über dieses Haustier gefunden hatten und, wenn das bei anderen funktioniert warum nicht bei ihm!

 

Tim war noch nicht ganz fertig mit dem abtrocknen da klingelte es schon an seiner Wohnungstür, er öffnete und da stand Phillip mit dem Rest der Qulicke, die ganze Bande stürmte in seine Wohnung, Tim ging nur mit einem Handtuch bedeckt ins Schlafzimmer um sich an zu ziehen, „also das bei so einem geilen Hintern keiner anbeißt kann ich nicht verstehen“  rief Sascha ihm lächelnd hinterher, und schon ging es los jeder der sechs musste einen Kommentar zu Tims Figur loswerden.

Plötzlich stand Tim im Türrahmen nur mit seiner engen Jeans bekleidet lächelte und sagte „seit mir nicht böse aber, wenn ich nur noch solche Lady-Boys kennen lerne wie gestern Abend bin ich schneller 70 und verwelkt, bevor ich meinen Mr.Right gefunden hab“.

 

David lachte laut los und meinte“ na Chancen hattest du ja gestern mehr als genug und, wenn du dir einen mitgenommen hättest wer weis vielleicht wäre er ja der richtige gewesen“.

 

„Also, ich steh nicht so auf On Night Stands David das weis du, und ich hatte grade erst frische Bettwäsche aufgezogen, hätte ich mir gestern einen geangelt dann könnte ich heute nicht mit euch Brunchen gehen, sondern müsste mein Bett wieder frisch beziehen, weil eine Tonne Make-up und drei Flaschen Haarspray oder drei Tuben Gel auf meinem Kopfkissen wäre“.

 

Sie lachten alle, Tim zog sich weiter an und grübelte weiter über ein Haustier nach.

 

Beim Brunchen erzählte Tim seinen Freunden das er sich vielleicht ein Haustier zu legen wolle, Phillip schaute ihn an und meinte „du hast doch immer gesagt das du viel zu wenig Zeit für ein Haustier hast, schau mal du bist so oft den ganzen Tag im Büro und anschließen mit uns unterwegs, was sollte das den für ein Hautier sein?“

 

Tim lächelte und meinte „eine kleine verschmuste Katze vielleicht ich weis noch nicht so recht“.

„Eine Katze“ empörte sich Marcel „und das, bei deiner durchgestylten Bude? Das vergesse mal ganz schnell“.

„Deine weiße Ledercouch ist dann nicht mehr lange weiß, und Tim sei mal ehrlich die Katze wäre den ganzen Tag alleine, wie kommst du den auf den Gedanken?“

 

Timm schaute etwas Mitleidig in die runde und sagte „ich möchte doch nur das jemand da ist, wenn ich nach Hause komm oder das ich mit jemanden kuscheln kann, wenn ich abends alleine vor dem Fernseher sitze. Mehr möchte ich doch nicht und da ich im Moment keinen Festen Freund habe dachte ich mir ein Haustier sei eine gute Lösung, vor allem da sich 60 % der Heten Pärchen über ihr Haustier gefunden haben“.

 

Die sechs schauten sich verwundert an, keiner sagte ein Wort bis plötzlich Phillip meinte, „also, wenn du so dringend jemanden sucht der an deiner Seite ist, wenn du nach Hause kommst oder mit dem du schmusen kannst dann werden wir einen Schlachtpan für dich entwickeln damit wir dich wieder unter die Haube bekommen dazu sind Freunde ja nun schließlich da“.

 

Sie lachten, und während sie ihr Brunch  in vollen Zügen genossen lästerten sie über den gestrigen Abend und ihre One Night Stands.

„Also, ich für meinen Teil genieße es in vollen Zügen Single zu sein“, pfefferte Patrick in die runde bis sein Blick bei Tim hängen blieb.

„Ja „ erwiderte Tim „du solltest dir vielleicht eine Drehtür ins Schlafzimmer einbauen lassen, bei deinem Männer Verschleiß“

Patrick lachte nur „lieber eine Drehtür im Schlafzimmer als immer einem Rechenschaft schuldig zu sein“

„Ach Patrick“ seufzte Tim „wir kennen uns nun schon so lange und du weist doch wie ich bin, ich bin halt ein Romantiker und liebe es Morgens neben jemandem wach zu werden, oder einfach nur nach einem gestressten Tag im Büro die Wohnungstür auf zu schließen und in die Arme meines Liebsten zu sinken“.

Marcel schmunzelte und meinte „na ja heute Morgen bin ich auch neben jemandem wach geworden aber verflixt ich hab seinen Namen vergessen“.

„Irgendwas mit P oder so“

Tim lachte „ ihr seit mir schon eine Verrückte Truppe ich bin so froh euch zu haben, ich glaube ohne euch wäre ich völlig aufgeschmissen“

 

„So Mädels“ fiel Phillip Tim ins Wort „nun lasst uns mal einen Schlachtplan entwickeln wie wir Tim wieder unter die Haube bekommen“

Bei so einem Sonntag morgen Brunch Brainstorming kommen schon die verrücktesten Sachen zusammen vor allem, wenn man so Durchgeknallte Freunde wie Tim hat.

 

Eine Zeitungsannonce, Partnervermittlung, die blauen Seiten....!

 

 

Tim lachte „Ihr seit schon ein paar verrückte Hühner, glaubt ihr wirklich das ich eine Annonce aufgebe, oder zu einer Partnervermittlung gehe.

Na da könnt ihr aber lange warten, das einzige was ich heute noch mache ist mir ein paar Schaufenster ansehen und ein Eis essen“.

Wie aus der Pistole geschossen halte es durch den Raum „bin dabei, ich auch, jo....“

Also, es stand fest die Qulicke streift gemeinsam durch die Stadt und bummelt von Schaufenster zu Schaufenster und die Krönung des Sonntagnachmittag ist ihr Lieblingseiscafe. Beim Zahlen ihrer Rechnung schäkerten sie noch ein wenig mit dem Kellner dann zogen sie los um die Stadt unsicher zu machen.

 

Es war ein verdammt heißer Sonntagnachmittag kein Lüftchen wehte keine Wolke am Himmel, sie schlenderten so gemeinsam durch die Straßen und lästerten wie schon zuvor über die Party und ihre Besucher.

 

Patrick glaubte schon das er sich verliebt habe und die süße kleine Sahneschnitte von gestern  wieder sehen wird. Oh je, hätte er das wohl besser nicht gesagt,  der Satz auf den dir Qulicke gewartet hatte, von allen Seiten hagelten die fragen nur so auf ihn ein.

Na wie war er den?

Wie groß war er den?

Wie lange habt ihr den?

Und, und, und....

 

So sind die Schwestern nun mal hat es einen von ihnen erwischt wollen sie gleich alles wissen, bis ins kleinste Detail und nichts darf ausgelassen werden.

Was gibt es schöneres als Schwuler Mann mit seinen besten Freunden über die Sex Abenteuer zu Tratschen die man so erlebt.

 

Voller Elan schlenderte die Qulicke in ihre Lieblingseiscafe, sie setzten sich an ihren großen Stammtisch und schauten in die Eiskarte.

Plötzlich murmelte Phillip „Achtung Mädels, Sahneschnittenalarm von rechts“

In Perfekter Synchronie drehten sich sieben Köpfe Richtung verdammt gut aussehenden Kellner, der gradewegs auf ihren Tisch zusteuerte.

„Guten Tag, haben sie schon gewählt“ erklang eine verdammt weiche und super Sympathische Stimme.

Sieben Augenpaare klebten förmlich an seinen perfekt geformten blase Lippen wie in Trance schauten sie ihn an, bis Marcel plötzlich erwiderte, „ähhh, nein wir schaue noch“ Cool das wiederholten sie alle, nicht weil sie wirklich noch mal in die Eiskarte schauen wollten, nein, sondern damit dieser verdammt geile Kellner noch mal zu ihrem Tisch kommen musste, und bevor er das tat musste geklärt werden wer ihn anquatscht.

Sie tuschelten, und tuschelten da stand er wieder vor ihrem Tisch, ein Bild von Mann ein Markantes aber auch weiches Gesicht super schöne blaue Augen, Blutrote Lippen, breite schultern und eine super schmale Taille erneut fragte er „was darf ich ihnen bringen?“

Marcel erwiderte forsch “deine Telefonnummer“ sie lachten, selbst dem Kellner zogen sich die Mundwinkel nach oben.

Nach dem sie sich wieder etwas beruhigt hatten, gaben sie ihre Bestellung auf, als der Kellner sich umdrehte hingen sie mit ihren Augen an seinem Hintern fest,

„Wow Marcel schau mal was für ein Knackarsch“

„Klappe du bist aus dem Rennen Patrick, du triffst dein Date von gestern ja wieder“ fauchte Marcel Patrick an, Phillip schaute zu Tim „na was sagst du?“

Ich weis nicht, irgendwie kommt er mir bekannt vor“ flüsterte Tim „aber ich weis nicht woher?“

 

Als der Kellner mit dem letzten Eisbecher zum Tisch kam, fragte Phillip ihn völlig unverblüht, „bist du neu hier?“ „Ja seit einer Woche arbeite ich jetzt hier neben meinem Studium“ antwortete er und lächelte den er bemerkte das alle ihn anstarrten.

 

„Meine Güte was für eine Sahneschnitte der passt perfekt in mein Beuteschema ich glaube ich lass mal so ganz aus versehen meine Handynummer hier liegen“ quakte Marcel in die runde, „Gute Idee das mach ich auch“ schloss sich Phillip an

„was ist mit dir Tim?“

„Ach, Ach ich weis nicht das kommt mir ein wenig kindisch vor, dann hat er jede menge Handynummern und weis doch nicht welche zu wem gehört“ Erwiderte Tim und lächelte vor sich hin.

„Du schwebst irgendwie in anderen Sphären so wie du da sitzt und dein Eis löffelst“ bemerkte Patrick, Tim lachte nur und sagte „irgendwoher kenne ich ihn aber ich komm nicht drauf woher“

 

Nach ihren Eisbechern bestellten sie sich noch was zum trinken, sie hatten einstimmig beschlossen den Restlichen Nachmittag im der Eiscafe zu verbringen und auf eine passende Gelegenheit zu warten.

Die Jungs lachten und lästerten mal wieder über die Party sie bemerkten nicht das der süße Kellner sich ihrem Tisch näherte.„Na ihr seid ja gut drauf“ warf er kess in die  Lästerrunde,

„Was meinst du wie gut wir drunter sind“ Sprudelte es aus Marcel heraus der eh nie ein Blatt vor den Mund nahm. Tim stupste ihn an und wurde verlegen.

„das glaube ich euch“ lachte der super süße Kellner „aber leider muss ich jetzt kassieren meine Schicht ist gleich zu Ende“

 

Beherzt griffen sie nach Ihren Geldbörsen um zu zahlen, forsch und grade heraus fragte Marcel den Kellner „und schon was vor heute Abend?“

Alle hielten den Atem an, und warteten gespannt auf die Antwort, all zu oft hatte Marcel es durch seine offene und direkte art geschafft sich ein Date klar zu machen.

„Ja ich muss noch lernen ich schreibe morgen eine Klausur“ erwiderte der Kellner mit einem lächeln. „und bevor du weiter fragst, ich bin nicht interessiert, du bist leider nicht mein Typ“

 

„Oho, aha,“ jeder um Marcel gab einen Ton zum besten war er doch abgeblitzt, na das gab mal wieder jede menge Gesprächstoff für den nach hause weg.

Marcel überlegte kurz und konterte, „Ach und wer ist dein Typ, einer wird ja wohl dabei sein?“

Der Kellner lächelte verschmitzt sah durch die runde sein Blick blieb bei Tim hängen und meinte  „ja da ist schon jemand den ich nett finde aber ich weis nicht warum ich es dir sagen sollte wir kennen uns ja nicht mal“

Und wieder ging ein raunen durch die Qulicke, Phillip meinte Scherzeshalber „na da kannste mal sehen es gibt sie noch dir Kontrahenten für Marcel!“ Sie lachten und wünschten dem Kellner noch einen schönen Abend.

 

Auf dem Weg nach Hause wurde Natürlich darüber spekuliert wen der Kellner wohl gemeint hatte, David sah zu Tim und sagte, „nun denn, als er meinte da wer schon jemand sah er dich an, das hat was zu bedeuten Tim“

Tim lächelte und bevor er etwas sagen konnte faste Phillip ihm am Arm und meinte „das ist ja Perfekt, der Kellner steht auf Tim und Tim auf den Kellner na, wenn wir die beiden  nicht zusammen bekommen dann weis ich es nicht“ „Mädels ab morgen müssen wir Eis essen ohne ende“

Tim lachte und meinte zu Phillip „ich weis euren Einsatz sehr zu schätzen aber, wenn sich da was ergeben sollte dann mach ich das schon, danke trotzdem“

 

An Phillips Haustür angekommen verabschiedeten sie sich und gingen nach Hause, Tim überlegte die ganze Zeit auf dem Heimweg woher er den Kellner kannte, sosehr er sich auch anstrengte er kam nicht drauf.

 

Zu Hause angekommen, schlüpfte Tim in seine Freizeit Klamotte, legte seine Lieblings CD in den Player und setzte sich vor seinen Rechner. Eigentlich wollte er ein paar unterlagen durchschauen die er am nächsten Tag fürs Büro brauchte, doch irgendwas sagte ihm er solle auf seiner Homepage nach Post schauen.

Wie Hypnotisiert öffnete er seine Homepage und hatte auch Post, ein wenig Werbung, Newsletter von verschiedenen Clubs, und eine Message von Tomy!

Neugierig öffnete er die Message die Tomy ihm morgens geschickt hatte und las:

 

Hallo du warst gestern auf meiner Homepage und hast mir einen Fußtaps hinterlassen.

Ich habe mir dann auch mal deine Homepage angesehen und wollte mich kurz vorstellen.

Ich heiße Thomas (Tomy) komme aus Köln und bin 25 Jahre, studiere Sportmedizin hier in Köln und finde dich sehr nett!

Vielleicht können wir uns bei einem Kaffee mal kennen lernen.

Bis dahin alles Liebe

Tomy

 

Tim war verwirrt und schaute sich die Homepage von Tomy noch mal an, er staunte nicht schlecht was für ein Zufall der süße Kellner aus dem Eiscafe war der Tomy von der Homepage. Tims Herz fing an zu rasen seine Hände wurden feucht, er wurde immer nervöser.

Was mach ich bloß?

Was schreib ich den nur?

Soll ich den überhaupt was schreiben?

Wie fang ich an?

Vor lauter fragen konnte er keinen klaren Gedanken mehr fassen, er griff zu Telefon und rief Phillip an denn, wenn einer wüsste was zu tun ist dann Phillip.

 

Es klingelte und klingelt, Tim kam es vor wie eine Ewigkeit „geh doch ran“ murmelte er so vor sich hin „Mensch Phillip, wo steckst du wieder“ seufzte er in den Hörer da ertönte am andern  ende „hast du was vergessen Süße?“ Keuchte Phillip „warum bist den so außer Atem störe ich dich etwa bei was“ fragte Tim ziemlich verlegen.

„Blöde Kuh ich bin grad erst zur Tür rein, hatten uns noch was verquatscht du weist doch wie das ist, was hast du den auf dem Herzen Darling?“

Tim bekam vor lauter Nervosität kaum ein Worte heraus er stotterte, „du, du den Kellner vom Eiscafe ich weis jetzt woher ich ihn kenne, von meiner Homepage er hat mich sogar angeschrieben“

 

„Was?“ Fauchte Phillip in den Hörer, „was schreibt er den?“

 

Tim las Phillip den Text vor und versuchte dabei seine Stotterstimme zu beruhigen, was ihm aber nicht so gut gelang den er war so aufgeregt das sein Herz schon bis zum Hals schlug.

 

„Hilfe was soll ich machen?“ seufzte Tim in den Hörer

„Erst mal gar nichts, ich zieh mich schnell um und dann komme ich zu dir und wir überlegen gemeinsam was zu tun ist, so Schätzchen und nun beruhige dich mal wieder, mach schon mal eine Flasche Prossecco auf ich beeile mich“. Erwiderte Phillip auf Tims frage wobei Tim Phillips  lachendes Gesicht zwar nicht sehen konnte aber am Tonfall konnte Tim genau erkennen das Phillip lachte.

 

Während sich Phillip umzog und zu Tim eilte, lies sich dieser die Szene in der Eisdiele noch mal durch den Kopf gehen, ob Marcel recht hatte, sah Tomy mich an als er sagte es gibt da einen den ich nett finde?

Oh je aber die Message hatte er doch bestimmt vorher geschrieben und nun das da sitze ich mit den Jungs im Eiscafe und wir albern nur rum was mag er jetzt nur von mir denken, ich glaube das hat sich erledigt schon, bevor es angefangen hat.

So ein sch...!

Da klingelte es an Tims Haustür, Phillip kam völlig außer puste in die Wohnung, Tim sah aus, als ob er grade eine Todesnachricht bekommen hätte weiß wie Kreide und zitterte wie Espenlaub.

„Ach Phillip es tut mir leid das ich dich so erschreckt hab aber ich glaub das Thema hat sich erledigt“ seufzte Tim und bei genauerem hinsehen konnte man sehen das er Tränen in den Augen hatte.

 

Phillip vielen fast die Augen aus den Kopf, als er Tims Worte hörte, ließ sich auf die Couch fallen schnappte nach Luft und fragte „was ist den eigentlich los“.

 

Tim griff nach der Flasche Prosecco setzte sich neben Phillip und erzählte im das er am Abend zuvor nach der Party noch auf seiner Homepage war und dort gesehen hatte das Tomy auf seiner Seite war. Er schaute sich die Homepage von Tomy an und setzte ihm den Fußtaps „tolles Profil“ und wären sie Brunchen waren hatte Tomy ihm wohl die Message geschickt.

„So und jetzt kommt der Hammer“ sagte Tim mit zittriger stimme, vom Brunchen aus sind wir ins Eiscafe gegangen und der Süße Kellner ist der Tomy von meiner Homepage, ich sagte dir doch das er mir bekannt vor kommt“.

 

„Und so wie wir da aufgedreht haben vor allem Marcel mal wieder glaube ich nicht das er mich immer noch nett findet“. Tim musste sich beherrschen es viel ihm verdammt schwer seine Tränen zurück zu halten.

Phillip lächelte er nahm Tim in den Arm und meinte nur „jetzt hör mir mal zu! Ok es ist schon ein verdammt blöder Zufall gewesen aber ich an deiner stelle würde ihm ganz zwanglos auf seine Message Antworten und dann schauen wir mal wie er reagiert“.

Sie leerten Ihre Gläser, Tim schenkte noch mal nach und sie überlegten gemeinsam was Tim dem Tomy schreiben könnte, es sollte Tim ein wenig beschreibt es musste witzig sein aber auch den gewissen Tiefgang vermittelt.

 

Während die beiden so da saßen und eine Idee nach der anderen Verwarfen hörten sie einen Klingelton der vom PC kam.

„Bist du noch Online?“ fragte Phillip

„Hört sich so an, bei diesem ganzen Chaos hab ich vergessen mich ab zu melden, ist bestimmt einer der Jungs der mich anschreibt“ erwiderte Tim und ging in Richtung PC.

Als er auf den Bildschirm sah wurde er noch blasser, den Tomy hatte ihm noch eine Message geschickt!

Völlig aufgelöst schaute er zu Phillip „was soll ich den jetzt machen da schreibt der Tomy  mich wieder an“

„Und was schreibt er den“ fragte Phillip und stand in einem auf und ging Richtung PC.

Tim öffnete die Message und las sie Phillip laut vor!

 

Hallo bist du nicht grade mit deinen Freunden im Eiscafe am Neumarkt gewesen?

Du sahst in deinem weißen Muskel Shirt echt verdammt geil aus, die Fotos auf deine Homepage sind super, aber in Natura siehst du besser aus!

Cu

Tomy

 

Phillip lacht und scherzte herum „ na siechste er findet dich nicht nett!" „Er findet das du geil aussiehst und in Natura noch viel besser als auf deinen ollen Bildern!„ „Meine Güte die ganze Aufregung um sonst, ne, ne, ne Tim du bist mir schon eine Marke, da zerbrichst du dir den Kopf und was kommt am ende dabei raus der Tomy findet dich Sexy!“

 

Phillip hörte sich an, als ob ihm eine schwere last von den Schultern viel als er zu Tim sagte. „So Herzchen jetzt stoßen wir noch mal an und dann schauen wir mal was wir dieser verdammt geilen Sahneschnitte Antworten“

Tim teilte den Rest Prosecco auf, beide schauten sich an und fingen plötzlich an zu lachen „Gott muss ich bescheuert sein da schreibt mich ein süßer Typ an und ich bekomm das flattern ich bin so durch den wind wie beim ersten mal!“

Phillip liefen Tränen vor Lachen übers Gesicht, „Herzchen ich glaub du bist verliebt, kann das sein!“

„Verliebt?“ „Ach was!“ „Ich kenn den doch noch nicht mal habe ihn heute zum ersten mal Live gesehen und kein Wort mit ihm gewechselt ich finde ihn einfach nur süß!“ Erwiderte Tim.

„Na dann lass uns mal überlegen was du schreiben kannst“ meinte Phillip während er sein Glas leerte.

 

Tim begann zu schreiben:

 

Hallo Tomy

Ehrlich gesagt glaube ich ja nicht an Zufälle, aber ich muss mich wohl eines Besseren belehren lassen.

Ich dachte schon die ganze Zeit im Eiscafe darüber nach woher ich dich kenne denn du kamst mir sehr bekannt vor!

Als ich dann deine Message gelesen und deine Homepage gesehen hatte wusste ich woher ich dich kenne.

Also gibt es doch so was wie Zufall!

 

Gruß

Tim

 

„Was meinst du Phillip kann ich das so schicken?“ Fragte er seinen besten Freund mit einem leicht verschmitzen lächeln.

Phillip nickte wohlwollend  ja und meinte „na da bin ich aber mal gespannt was der kleine antwortet!“

Tim drückte die Entertaste, lehnte sich zurück und starrte wie in Hypnose auf den Bildschirm.

„Erde an Tim!“ „Haaaaalo!“ rief Phillip, „nun gedulde dich ein wenig er muss es ja erst mal lesen und dann noch antworten“

„Was meinst du Phillip soll ich mich mit ihm Treffen?“ Tim sah aus, als ob er schon das ganze Szenario im Kopf durchgegangen sei als er Phillip diese frage stellte.

„Warum nicht!“ „Was hast du zu verlieren?“ Antwortete Phillip

„Ich weis nicht, na ich schau erst mal was er so schreibt und dann kann ich ja immer noch entscheiden ob ich ihn, noch mal sehen möchte oder nicht“ Tim lächelte stand auf und holte die zweite Flasche Prosecco aus dem Kühlschrank.

Phillip schaute ihn verdutzt an und meinte, „noch ne Flasche ich glaube das wird ein bisschen viel!“

„Ach was!“ „Du kennst mich doch ein bisschen Prosecco und ich werde lockerer, und traue mich auch etwas mehr.“ Gab Timm zum besten als er die Zweite Flasche öffnete.

Da hörten sie das Klingeln, auf das beide schon gewartet hatten, Tim eilte zum Rechner und öffnete die Message von Tomy.

Phillip öffnete hingegen den Prosecco weiter und goss fleißig nach, „und sag schon was schreibt er?“ fragte er Tim ziemlich neugierig und reichte ihm sein Glas.

Tim lächelte und lass ihm die Message vor:

 

Hi Tim

Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht an Zufälle, aber es muss ja wohl Zufall sein, wenn man erst jemanden hier sieht und dann in echt bei der Arbeit.

Also, ich für meinen Teil finde es lustig.

Du sage mal was machst du den Berufliche? Wenn ich fragen darf?

Privat gehst du wohl gerne feiern und unternimmst viel mit deinen Freunden, das konnte ich ja heute schon sehen und teilweise hören (Smile)

In deiner Homepage steht das du Single bist!

Wie kann den so ein süßer Boy Single sein?

Gruß

Tomy

 

„Puh“ „was Antwortest du den jetzt?“ seufzte Phillip

 

Tim sah ihn an und meinte „ tja ich werde ihm schreiben was ich beruflich und freizeittechnisch so mache und warum ich Single bin!“ Das müsste reichen aber erst mal Prost meine liebe ich bin so froh das du hier bist!“

Das klingen der Gläser erfüllte die Wohnung die beiden schlürfte irgendwie zufrieden und glücklich ihren Prosecco, Phillip suchte in Tims CD Sammlung nach einer neuen CD etwas ruhiges versteht sich, und Tim schrieb die Message an Tomy.

Nach dem er erneut die Entertaste gedrückt hatte schaute er zu Phillip, der grade dabei war eine Kuschelrock CD einzulegen und rief ihm zu.

„Sage mal hast du nen Knall?“ „Die laufen bei mir nicht die sind noch von meinem Ex

Also, die Sch... will ich jetzt nicht hören!“

Phillip schaute ihn erschrocken an steckte die CD zurück und nahm eine andere aus dem Regal, „na Chicka was hältst du von der Colour CD?“ Fragte Phillip etwas Tussig.

 

Tim kam nicht dazu ihm zu Antworten denn plötzlich ertönte das Klingelzeichen und wie erwartet antwortete Tomy:

 

Hi

Das tut mir echt leid das mit deinem Ex, ich finde du bist ein sehr Interessanter Mensch.

Sollen wir uns mal auf einen Kaffee oder so irgendwo treffen?

Ich würde dich verdammt gerne wieder sehen!

Gruß

Tomy

 

Tim lächelte und sah auf den Bildschirm mit einem total verträumten Gesichtsausdruck.

Als er plötzlich Phillips stimme vernahm. „Meine Güte ich platze gleich vor Neugier was schreibt er den?“

Tim sah ihn an und sagte nur „ich hab ein Date!“

„Wie du hast ein Date?“ „Alle Achtung der geht aber ran!“ „Wann und wo trefft ihr euch den?“

„Äh das weis ich noch nicht das liegt bei mir!“ Antwortete Tim ein wenig verstört nahm einen kräftigen Schluck Prosecco und drehte sich auf seinen Bürostuhl Richtung PC und begann wortlos zu schreiben:

 

Danke für das Kompliment,

sehr gerne würde ich mit dir Kaffee trinken gehen ich kenne ein kleines Romantisches Cafe in der Altstadt und ab Mittwoch habe ich drei ganze Wochen Urlaub, was meinst du denn hast du Mittwoch morgen so gegen 11:00 Uhr Zeit?

Gruß

Tim

 

Als er die Entertaste drückte war er so gespannt welche Antwort er bekommen würde, das er vor lauter Anspannung aufsprang und begann hin und her zu laufen.

 

„Oh!“ „Nun schaut ihn euch an, der kleine ist ganz hin und weg, der kleine ist so verliebt das er nicht nur Hummeln im Bauch hat nein, nein er hat auch schon Hummeln  im Hintern!“ „Und wie sage ich immer, die Hummeln im Hintern sparen die Batterien für den Vibrator!“

Lachte Phillip laut los, das konnte er natürlich nicht für sich behalten und Simste dem Rest der Clique was bisher geschehen war.

 

Tim war viel zu Aufgeregt um mit zu bekommen was Phillip da anstellte, er nahm sein Glas und grade als er trinken wollte hörte er wieder das Klingelzeichen.

Er sauste zum PC und da war sie die Antwort:

Als er sie öffnete schrie er laut auf „Ja!“ „Ich hab ein Date,“ „ich hab ein Date,“ „ich hab ein Date,“ sang er so vor sich hin als er im Bad verschwand.

Phillip schaute ihm verwundert hinterher, fing sich aber sehr schnell und ging Richtung Monitor um die noch immer geöffnete Antwort von Tomy zu lesen.

 

Hallo Tim

Sehr gerne treffe ich mich mit dir am Mittwoch um 11:00 Uhr, ich warte am Eiscafe auf dich bitte versetzte mich nicht.

So ich gehe jetzt offline muss noch was üben schreibe morgen eine Klausur.

Lieben Gruß

Tomy

 

Phillip lächelte und dachte na endlich, hoffentlich klappt es zwischen den beiden, der scheint ja echt nett zu sein.

Als Tim wieder aus dem Bad zurück kam ging er gradewegs zum PC und schrieb Tomy das er ihn um nichts in der Welt versetzen wird und wie sehr er sich auf Mittwoch freut.

 

Tim sprudelte förmlich über vor Glück, er fuhr seinen PC runter und meinte, „Phillip komm lass uns noch was trinken gehen ich bin so Happy ich könnte die ganze Welt umarmen!“

„Ok“ „warte ich ruf die Mädels an und wir treffen uns im Rudis mit ihnen!“ Stotterte Phillip nahm sein Handy und nur ein Anruf genügte und die gesamte Clique war auf dem Weg ins Rudis.

 

(Rudis kleine Urige Kneipe für Gay-Lesbian and Friends ca. 80 Personen passen rein bester Besuchstag Sonntagabends)

 

Dort angekommen, löcherten sie Tim natürlich sie wollten wie gewohnt alles wissen und er durfte auch nicht die kleinste Kleinigkeit auslassen.

Als er so erzählte bemerkte Patrick schnell das Tim schwärmte und nicht so ganz bei der Sache war, „Oh Tim, wenn es einer verdient hat na dann du mein Engelchen ich wünsche dir das Tomy dein Mr. Right ist“

 

Marcel lachte „na da kannste ja von glück sagen das ich nicht sein Typ bin den hätte ich mir ja sooooooooo gerne klar gemacht“ „aber, wenn er dich haben will soll er dich haben“

Tim lachte, „na ja ich hätte nicht gedacht das er mich meinte heute im Eiscafe“

Die Jungs saßen noch eine weile in der Kneipe und schmiedeten schon Hochzeitspläne für Tim, der bekam aber kaum noch was mit, Tim stellte sich den Mittwochmorgen schon vor und was alles so passieren könnte, na besser gesagt er träumte mit offenen Augen.

 

„Ich will auch mal lieben, wenn ich groß bin“, flüsterte Marcel Tim ins Ohr, „na dafür solltest du aber mal was solider werden“ erwiderte Tim.

„Solider?“ „Wie meinst du das“ fragte Marcel zurück, und obwohl er die Antwort kannte musste er fragen.

„Oh bitte nicht“ rief Sascha, „Marcel wir kennen dich und seit dem du dich mit Kevin getrennt hast vögelst du alles was dir vor dein Rohr läuft!“

„Hallo!“ „Ich bin doch keine Schlampe!“ Posaunte Marcel über den Tisch, im Rudis wurde es totenstill man konnte die berühmte Stecknadel förmlich fallen hören, alle Gäste drehten sich zu Marcel wirklich alle, als es wie von einem Männer Chor einstudiert von allen Gästen zurück hagelte! „Wenn nicht du wer dann!“

 

Die Jungs fingen laut an zu lachen selbst Marcel konnte sich nicht zurückhalten und der Wirt hinterm Tresen meinte nur „auf diesen geilen Witz gebe ich eine Lokalrunde!“

„Das ist aber dann mein letzter Drink“ sagte Tim „schließlich muss ich morgen arbeiten.“

Er trank seinen letzten Prosecco und sie tratschte noch ein wenig über dies und das!

Tim verabschiedete sich und ging diesmal alleine nach Hause, er träumte auf dem weg zu seiner Wohnung wie das treffen am Mittwoch wohl sein werde.

Lächelnd schloss er seine Wohnungstür auf und beschloss sofort ins Bett zu gehen es war schon recht spät geworden, er schlief in dieser Nacht wie ein Murmeltier und wachte am nächsten morgen fast zu spät auf.

 

Also, Tomy war schon allgegenwärtig Tim konnte an nichts anderes mehr denken selbst auf der Arbeit drehten sich seine Gedanken nur noch um den Mittwoch und ob auch alles passt.

Nach Feierabend eilte Tim sofort nach Hause um zu sehen ob Tomy ihm geschrieben hatte, und tatsächlich Tomy hatte Tim eine Message hinterlassen in der er ihm nur kurz mitteilte das er sich auf Mittwoch freue und das die Klausur gut gelaufen sei.

Tim freute sich wie ein kleines Kind zu weihnachten sein Herz raste vor Glück er antwortete ihm wobei er mal wieder mehr von sich Preis gab als ihm lieb war, aber das merkte er erst nach dem die Message weg war.

Er schmunzelte vor sich ihn und dachte nur na hoffentlich versteht er es nicht falsch das ich heute nur an ihn gedacht habe und das ich mich auf tierisch auf Mittwoch freue.

 

 

Tim schlenderte unter die dusch es war ein schönes Wochenende und ein verdammt geiler Sonntag dachte er so währen das Wasser seinen Körper herunterließ.

Plötzlich hörte Tim eine vertraute stimme die immer seinen Namen rief, verdutzt schaute er aus der Dusche und bemerkte das er den Anrufbeantworter noch angelassen hatte und Phillip dabei war sein Band bis zur Schmerzgrenze voll zu labern da Phillip aber mal wieder kurz vor einer Ohnmacht war, weil er so übermäßig Hyperventilierte während er aufs band kreischte verstand Tim kein Wort, er zog seinen Kopf wieder unter die dusche und dachte nur wenn ich fertig bin ruf ich ihn mal zurück dann hat er sich beruhigt.

 

Als Tim mit dem Duschen fertig war setzte er sich noch halb nass nur in Unterhose auf seine Couch nahm das Telefon und rief bei Phillip an.

Schon nach dem ersten Klingeln ging Phillip ran, er war total aufgelöst und stand wie er selber sagte kurz vor einem Nervenzusammenbruch.

Tim versuchte ihn zu beruhigen und fragte ihn was den nun los sei.

 

Phillip druckste ein wenig herum und war sich nicht sicher ob er es Tim sagen sollte, aber es half nichts, zweiter Punkt des schwulen Kodex, sage deinem besten Freund immer die Wahrheit.

Also überwand sich Phillip und erzählte das er Tomy in der Stadt mit einer super scharfen Blondine Arm in Arm gesehen hatte und die beiden wohl mehr seien wie Freunde, den Tomy hätte die Blondine in einem Straßencafe sogar geküsst und sie hätten Händchenhalten dort gesessen, Tim sagte kein Wort.

„Hallo Tim bist du noch da?“ Fragte Phillip völlig aufgelöst. „Ja“ antworte Tim etwas verstört.

„Ja merkst du den nichts?“ „Der Tomy ist ne Hete!“ Meckerte Phillip in den Hörer.

„Das kann, nein das darf nicht sein!“ Unterbrach Tim seinen besten Freund, „warum hat der den ein Profil auf den blauen Seiten ich glaube das einfach nicht warum hab ich immer die Sch.... am Hacken?“ Schrie Tim zurück. Kleinlaut meinte Phillip nur „vielleicht ist er Bi!“

„Ich weis nicht und ehrlich gesagt hab ich da auch keinen bock drauf!“ Erwiderte Tim völlig genervt, „ich warte bis Mittwoch und dann sehen wir weiter.“

 

Tim legte auf und schmollte so vor sich hin bis er plötzlich sah das er eine Message von Tomy hatte.

Er überlegte eine weile ob er sie lesen sollte oder ob er es einfach vergessen sollte, nach einer geschlagenen halben stunde faste er den Mut und öffnete die Message.

 

Hi Sweety

Wollte nur kurz Hallo sagen und das ich mich auf Mittwoch freue!

Lieben Gruß

Tomy

 

Tim las die Message und lächelte, also Hetero kann er nicht sein dachte er so vor sich hin und fing an ihm zu antworten.

 

Hi Tomy

Ich freue mich auch schon sehr auf Mittwoch, kann es kaum erwarten!

Gruß

Tim

 

Er schickte die Message ab und rief sofort Phillip an und berichtete ihm was geschehen war.

Phillip war erstaunt und meinte nur, „mach dir mal keinen Kopf am Mittwoch wirst du es ja erfahren was da wirklich los ist, ich wollte dir auch keine Angst machen ich wollte dir ja nur sagen was ich gesehen habe damit du nicht ins offene Messer läufst.“

Tim lachte und sagte „Ok mein lieber vorerst lieben dank wir sehen uns morgen beim Schwimmen.“ Er legte auf und genoss den Rest des Abend in einer decke eingemummelt vor dem Fernseher.

Der Dienstag verging wie im Flug, Tims Gedanken kreisten immer wieder um Tomy er hatte regelrecht mühe sich an seinem letzten Arbeitstag auf seine Arbeit zu Konzentrieren.

Nach Feierabend traf er sich mit den Jungs zum Schwimmen, das machten sie schon seit Jahren so jeden Mittwoch um 17:00 Uhr stand Schwimmen auf dem Plan und Anschließend Angelos Pizzeria.

Der Abend verging für Tim auch wie im Flug, als er später zu Hause ankam schaute er sofort nach ob Tomy ihm eine Message geschickt hatte, doch sein Postfach war leer.

Etwas enttäuscht aber dennoch froh ging Tim ins Bett und konnte kaum schlafen vor Aufregung.

 

Am nächsten Morgen stand Tim schon gegen 7:00 Uhr auf, er trank seinen Morgenkaffee und freute sich über seinen Urlaub, ich muss verrückt sein da hab ich Urlaub und bin schon wieder wie jeden Tag um sieben auf. Dachte Tim so vor sich hin als er ins Bad tapste um zu Duschen.

Nach dem Duschen ging’s los was ziehe ich bloß an?

Nach einer ca. 30 Minütigen Einmann Modenschau vor dem Spiegel hatte Tim das passende Outfit für sein Date mit Tomy gefunden.

Wie soll ich ihn bloß fragen wer das Blonde Mädel ist dachte Tim so vor sich hin als er sich Rasierte.

Ich glaube ich frage direkt ob er Bi ist, ja das mache ich, wuselten die Gedanken durch Tims Kopf.

 

Fertig angezogen und fix und fertig mit den Nerven machte sich Tim auf den weg zum Eiscafe, ständig begleitet von der in seinem Kopf rumwuselnden Blondine die Phillip mit Tomy gesehen hatte.

Da war er nun fünf vor elf Tim war wie immer sehr Pünktlich aber von Tomy war weit und breit nichts zu sehen.

Oh je hoffentlich versetzt er mich nicht dachte sich Tim als plötzlich jemand von hinten seine Hände auf Tims Augen legte und mit sanfter stimme fragte, „wartest du auf jemanden?“

Tim Antwortete ja ich hab ein Date!“ er drehte sich um und da stand Tomy vor ihm.

Sie gingen in das Cafe das Tim sich ausgesucht hatte auf dem Weg dort hin überlegte Tim die ganze Zeit wie er es anstellen könne zu erfahren wer die Blondine war die mit Tomy Hand in Hand in einem Straßencafe saß.

Nach ca. 5-8 min. Fußweg waren die beiden am Cafe angekommen, Tomy meinte „ich freu mich schon sehr aufs Frühstück habe extra heute Morgen noch nichts gegessen, und wie sieht es bei dir aus Tim?“ „Du bist so ruhig?“ Fragte Tomy erstaunt nach.

„Nein ich hab auch noch nichts gegessen“ erwiderte Tim und drückte die Eingangstür auf.

 

Beide setzten sich an einen Tisch in einer Nische und schauten in die Karte welches Frühstück sie bestellen sollten, da meinte Tomy „schau mal die haben auch ein Frühstück für Verliebte!“ „Was hältst du den davon?“ „Komm das nehmen wir!“ „Das ist das richtige für uns!“

Tim lächelte und nickte ja!

„Du bist aber nicht grade sehr gesprächig!“ „Schüchtern oder bedrückt dich was?“ Fragte Tomy nach.

Tim faste sich ein Herz und erzählte Tomy das sein Freund Phillip ihn mit einer Blondine Händchen haltend in der Stadt gesehen hatte.

Tomy begann Herzlich an zu lachen und sagte! „Na da mach dir mal keine Sorgen, ich habe dir doch gesagt das ich hier in Köln Studiere geboren bin ich in München und komme auch von dort die Blondine ist meine Schwester die mich hier besucht, du wirst sie aber auch kennen lernen, wenn du magst sie ist noch die ganze Woche in Köln!“

Tim fiel ein Riesen Stein vom Herzen plötzlich verspürte er einen Bären Hunger!

„Na hoffentlich kommen wir mit dem Frühstück aus!“ warf er so in den Raum um auch ein wenig vom Thema ab zu lenken.

Tomy ergriff die Initiative und plapperte munter drauf los, er erzählte Tim dass er schwul sei und das er ihn unwiderstehlich findet. Tim wurde verlegen und ein wenig rot, er wusste tief in seinem Inneren das Tomy der richtige ist.

Doch bevor er antworten konnte bekamen sie ihr Frühstück für Verliebte, der Kellner zwinkerte Tomy zwar mit dem Auge zu aber Tomy hatte nur Augen für Tim er erzählte ihm von seiner Kindheit und von seinem Studium.

Tim hörte sehr aufmerksam zu, und brachte auch die ein oder andere Bemerkung an.

„Hast du nach dem Frühstück schon etwas vor?“ Fragte Tomy direkt heraus!

Tim Antwortete „nein, hast du den was geplant?“

Tomy lachte nur und meinte „na lass dich mal Überraschen!“

 

Tomy hatte sich schon längst in Tim Verliebt, für ihn waren sie schon ein paar, damit auch alles perfekt war wollte er Tim seiner Schwester vorstellen.

Sie spazierten durch die Stadt und Tim fragte etwas verwundert wo sie den jetzt hingingen.

Tomy lächelte und meinte „warte es ab ich möchte dich jemanden vorstellen!“ Tim war verwundert, „so da sind wir“ sagte Tomy und nahm seinen Haustürschlüssel aus der Jackentasche, „keine Angst es beißt dich niemand“ flüsterte er Tim ins Ohr und lachte dabei.

 

Sie gingen in den ersten Stock und Tomy schloss seine Wohnungstür auf, „fast wie bei mir“ sagte Tim immer noch verlegen und trat ein.

„Hallo Schwesterchen wir sind da!“ rief Tomy in seine Wohnung, es schallte zurück „ich bin im Wohnzimmer!“

Die beiden gingen ins Wohnzimmer und da saß sie die Blonde Frau die Phillip ein paar Tage zuvor mit Tomy in der Stadt gesehen hatte.

Tomy stellte die beiden einander vor, Gaby so hieß Tomys Schwester schaute Tim genau an und begrüßte ihn mit den Worten „so, so du bist also Tim der Junge Mann von dem mein Bruder seit drei Tagen schwärmt!“

Tim wurde noch Verlegener, und meinte nur „ja ich bin Tim und das er von mir schwärmt wusste ich nicht.“ Er lächelte und setzte sich auf die Couch zu Gaby.

„Na dann erzähl doch mal was von dir?“ Was du so machst!“

Tim begann ein wenig über sein leben zu berichten und kam sich vor wie bei einem Bewerbungsgespräch.

„Sei nicht immer so direkt!“ Fauchte Tomy aus der Küche der grade dabei war Kaffee zu machen.

Tim lächelte nur und meinte „ach lass mal das ist schon ok so!“

 

Nach dem Tomy den Kaffee fertig hatte und auch im Wohnzimmer war, schaute Tim ihn an lächelte und meinte „du hast von mir geschwärmt?“

Tomy lachte nur „ja ein wenig!“

„Ein wenig!“ rief Gaby in den Raum. „Du sprichst seit drei Tagen von nichts anderem als von dem Süßen Typ den du bei der Arbeit kennen gelernt hast und durch Zufall im Internet wieder gesehen hast!“

„OK das stimmt!“ warf Tomy zurück. „Aber wie du siehst habe ich nicht gelogen als ich sagte das er süß sei!“

 

Alle drei lachten und Tims Verlegenheit wurde noch größer, solche Komplimente war er nicht gewohnt er schaute sich ein wenig um und entdeckte das sie beide wohl fast gleich eingerichtet waren.

 

Gaby war eine sehr direkte Person so fragte sie frei heraus, „nun sage mal Tim bist du jetzt mit meinem Bruder zusammen oder nicht?“

Tomy wurde total rot, er schaute Tim ziemlich verlegen an.

Tim hingegen lachte und erwiderte „na ja es ist ja nicht so wie früher in der Schule die berühmten Zettel willst du mit mir gehen ja, nein, vielleicht bitte ankreuzen, aber ich denke schon das wir uns wieder sehen und das etwas festeres daraus wird!“ „Hoffe ich zu mindest!“

 

Tim lächelte und schaute verlegen nach unten, Gaby ergriff das Wort und sagte zu Tomy „also ich bin zwar schon 45 Jahre und dein große Schwester aber ich find ihn richtig süß, und damit ihr beiden etwas ungestört seit werd ich mal in die Stadt gehen ein wenig shoppen, muss noch das ein oder andere besorgen.“

Gaby stand auf und Tim meinte „wir können dich doch begleiten dann gehen wir alle drei shoppen, wir sind deine Shoppingberater!“

Gaby lachte nur,“ das ist lieb von dir aber ich bin ja noch bis Mitte nächster Woche hier lass mal ich komm schon ganz gut alleine zurecht und soweit ich weis hast du ja Urlaub die nächsten drei Wochen da werden wir noch viel Gelegenheit haben zusammen shoppen zu gehen!“

 

Tomy brachte seine Schwester noch zur Tür, „mach was draus ihr passt richtig gut zusammen!“ sagte Gaby zu ihrem Bruder als Sie los zog um sich Köln mal alleine an zu sehen.

Tomy lächelte nur gab ihr einen kuß und verabschiedete sich“ bis später hab dich lieb!“

Er ging zurück ins Wohnzimmer wo Tim auf ihn wartete, „warum lachst du?“ fragte er Tim verwundert, „ach ich dachte schon ich sei verrückt, weil ich dich vom ersten Moment an sehr Sympathisch fand, und als ich dich im Internet wieder sah hatte ich so ein kribbeln im Bauch!“

„ja das kenne ich“, sagte Tomy und setzte sich neben Tim auf die Couch nahm seine Hand und meinte „ ich möchte nichts zerstören aber ich habe Herzrasen, kribbeln im Bauch und bin total von der rolle bisher hab ich nicht den richtigen kennen gelernt ich hoffe das suchen hat ein ende!“

 

Tim beugte sich ganz weit zu Tomy hin, „ich hoffe auch das die suche hier ein ende hat“ bemerkte er und küsste ihn mit einer solchen Leidenschaft das die beiden von der Couch rutschten.

Sie lagen auf dem Boden und küssten sich weiter, plötzlich schreckte Tomy auf „du vibrierst ja richtig in der Hose“ Tim lachte „nein das bin ich leider nicht das ist mein Handy, ich habe es auf Stumm gestellt weil ich die Zeit mit dir Ungestört genießen wollte.“

Tomy lachte und meinte „na geh schon ran ist bestimmt einer deiner Freunde!“

Tim zog sein Handy aus der Hose und staunte nicht schlecht als er sah das er 39 verpasste Anrufe auf seinem Handy gespeichert hatte.

Tomy lachte nur nahm Tim in den Arm „na du bist aber heiß begehrt da muss ich wohl aufpassen das du nicht unter die Räder kommst!“

Tim lachte „ja, ja heiß begehrt bin nicht ich sondern das was ich mit dir erlebe den du musst wissen meine Freunde sind sehr Neugierig.“

 

„Na dann ruf sie doch zurück und erzähle was wir heute so alles gemacht haben, “ erwiderte Tomy  „ich hole uns in der Zeit noch einen Kaffee!“

Tomy stand auf und ging zur Küche, Tim wählte die Nummer von Phillip der wohl den ganzen Tag auf sein Handy starrte den schon beim ersten Klingeln ging er mit den Worten „na endlich erzähl wie war es“ ans Telefon.

 

Tim lies Phillip kaum zu Wort kommen er erzählte in kurzen Sätzen was so den ganzen Tag passiert sei und das er sich später, eher morgen bei ihm meldet und legte auf.

„Das war aber ein kurzes Telefonat, na hoffentlich bin ich nicht zu langweilig für dich, wenn du nur so kurz berichtest!“

Tim lachte „nein zu langweilig auf keinen fall ich möchte heute jede Sekunde mit dir genießen und berichten kann ich auch morgen noch.“

 

Die beiden setzten sich wieder auf die Couch und schmusten leidenschaftlich den ganzen Nachmittag mit einander.

 

Nach Ihrer Shoppingtour kehrte Gaby beladen wie ein Packesel zurück.

Tomy und Tim saßen Händchen haltend auf der Couch, „na Gott sei Dank ihr seid zusammen!“ Seufzte Gaby.

Tomy lächelte verlegen, „und was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Abend“ fragte er die beiden.

Tim erwiderte“ ich weis ja nicht wie es euch geht aber ich habe einen Bären Hunger, lasst uns was essen gehen!“

„Ich habe eine bessere Idee wir kochen uns was legen eine DVD ein und machen uns einen gemütlichen Abend! Was haltet Ihr zwei hübschen davon?“ fragte Gaby die frisch verliebten.

„Zum Kochen hab ich keine Lust wir können uns ja was vom Chinesen bestellen!“ erwiderte Tomy.

Die beiden willigten ein, nachdem sie ihr essen bestellt hatten suchten sie sich eine DVD aus Tomys Sammlung aus.

Tim fühlte sich irgendwie zu Hause er dachte nicht einmal an sein eigenes zu Hause er fühlte sich geborgen und irgendwie angekommen.

Später am Abend meinte Gaby „ich überlasse euch beiden das Bett und schlafe auf der Couch, und morgen früh machen wir Frühstück.“

Tim war verwundert das hatte er so nicht geplant, aber warum nicht er hatte Urlaub und war was seine Übernachtungen anging völlig unabhängig.

Die beiden schauten sich an lächelten und wünschten Gaby eine gute Nacht und zogen sich in Tomys Schlafzimmer zurück.

Tomy schien der Coolere von beiden zu sein, sofort begann er sich aus zu ziehen und legte sich aufs Bett, da war es wieder dieses Kribbeln, diese Nervosität Tim wusste nicht so recht was er von der ganzen Situation halten sollte einerseits war er begeistert von der Offenheit andererseits fühlte er sich ein wenig überrollt von dem ganzen.

Aber er war sich sicher das Tomy wohl der richtige sei und er sah ja auch so verdammt gut aus.

Tim begann sich aus zu ziehen und legte sich neben Tomy auf Bett, Tomy schob sich ganz nah an Tim und begann ihn zu streicheln.

„Ist dir kalt?“ Fragte Tomy „Nein, warum meinst du!“ erwiderte Tim

Jetzt wusste Tomy das Tim über Nervös war und begann ihn leidenschaftlich zu küssen, „du ich glaube, ich, ich hab mich in dich verliebt!“ Flüsterte Tomy Tim ins Ohr.

Tim lächelte und meinte „immer, wenn du mich Küsst habe ich das Gefühl das die Erde bebt, das hatte ich noch nie zuvor!“ „Wenn das Liebe ist dann bin ich auch in dich Verliebt!“

Die beiden schmusten noch bis in die frühen Morgenstunden, und flüsterten sich das ein oder andere ins Ohr.

Damit die beiden Ihre Beziehung aber auch so richtig beginnen können, möchte ich an dieser Stelle die Geschichte beenden, wer weis vielleicht kommt ja auch noch mal eine Fortsetzung.

 

Ende

 

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