Dienstag, 10. märz 2009 2 10 /03 /2009 08:20



Nach dem Babs und Tom gefahren waren drehte sich Marc zu Patrik um, noch bevor Marc irgendetwas sagen konnte kam von Patrik schon, „ach du bist der neue von Tom?“

Marc schaute Patrik verwundert an, er konnte den Feindseeligen unterton aus Patriks Bemerkung genau raushören.

„Nö!“ Kurz und knapp dachte Marc das muss reichen.

„Und wieso küsst du ihn zum abschied?“ fragte Patrik interessiert nach.

Aber auch bei dieser frage fühlte Marc die Ablehnung deutlich, er schaute Patrik an und konterte sofort zurück, „Sorry aber ich kenne dich nicht, ich wüsste auch nicht was dich das angeht!“ 

Patrik schaute Marc an noch bevor er etwas sagen konnte, schnitt Marc ihm das Wort ab und  sagte: “Können wir uns auf den laden beschränken was unsere Gespräche angeht, ich möchte mein Privatleben nicht in der Öffentlichkeit breittreten.

Patrik schaute ihn verachtungsvoll an und erwiderte nur, „na, wenn du meinst!“

Mark ging zur Ladentheke schaute Patrik an und sagte, „ich weis ja nicht was ich dir getan habe aber du solltest dir vielleicht mal durch den Kopf gehen lassen das wir ab morgen Kollegen sind!“

Noch bevor Patrik Antworten konnte betrat ein Kunde in den Laden und die beiden brachen ihr Streitgespräch erst mal ab.

Der Kunde schaute sich nur um und verließ ohne was zu kaufen den Laden.

Prompt war der Kunde aus der Tür kam von Patrik schon die nächste frage, „du warst am Samstag auch mit Tom auf der Ahoi Party?“

Marc schaute ihn an und sagte nur „jo“

Patrik lehnte sich gegen die Ladentheke und meinte, „weist du wie viele Typen in Aachen hinter Tom her sind?“ „Oder mit wem er schon alles in der Kiste war?“ „Na ich an deiner Stelle…!“

Patrik konnte den Satz nicht zu ende bringen den Marc platzte der Kragen, er fauchte Patrik an, „ich habe dir eben schon mal gesagt das ich mein Privatleben nicht in die Öffentlichkeit bringe und was Tom betrifft bin ich im Bilde!“ „So und jetzt erkläre mir bitte die Abrechnung alles andere ergibt sich wohl morgen!“ Marcs Gedanken drehten sich nur darum Tom zu erzählen was Patrik so gesagt hatte oder ob er es sein lassen sollte.

Nach dem Patrik sich von seinem schrecken erholt hatte zeigte er Marc bereit willig die Abrechnung und wo er bei Feierabend das Geld hin bringt.

Marc war jedoch mit seinen Gedanken immer noch bei dem Getratsche und folgte Patriks Worten nur halb.

Nach einer ganzen weile, entschied sich Marc es Tom erstmal nicht zu erzählen, er wollte erst mal mit Sascha über diese Situation reden um dann eine endgültige Entscheidung zu treffen.

Marc fühlte sich die ganze Zeit fehl am Platz, denn Patrik lies keine Gelegenheit aus immer wieder von Tom an zu fangen.


 



 


Marc ging völlig genervt ins Büro um eine Zigarette zu rauchen, hier war er erst mal sicher den es musste laut Babs immer einer im Laden sein.

Na Gott sei dank 14:00 Uhr dachte Marc noch eine halbe Stunde und Sascha kommt mich abholen. Dann bin ich das Gelaber der Tucke erst mal los, dachte Marc so vor sich hin als Patrik ihn rief.

„Was willst du?“ Schnaufte Marc nach vorne, „hier ist jemand für dich!“ erwiderte Patrik

Marc drückte die Zigarette aus und ging nach vorne, „wie es sind doch erst 14:00 Uhr!“ Begrüßte Marc, Sascha der im Laden stand, „ja ich weiß ich dachte mir ich hole dich was früher ab dann können wir noch einen Kaffee trinken!“ Sagte Sascha und lächelte Marc an.

„Ok ich hole nur meine Jacke dann können wir los!“ Rief Marc zurück und ging Richtung Büro um seine Sachen zu holen.

„So ich bin mal weg, tschüß bis morgen!“ sagte Marc zu Patrik als er an ihm vorbei ging.

„Ja, ja bis morgen!“ schnaufte Patrik schnippig zurück

Marc war überglücklich aus dem Laden raus zu sein, er Atmete vor der Tür erst mal tief durch, „ist was?“ fragte Sascha ihn

„Erzähle ich die beim Kaffee!“ erwiderte Marc erleichtert.

Sascha führte Marc zu einem kleinen Cafe in der nähe seiner neuen Wohnung.

Nachdem sie Bestellt hatten platzte es aus Marc raus und er erzählte Sascha was Patrik im Laden abgezogen hatte und auch was er über Tom erzählte.

Sascha schaute Marc nur verwundert an, und sagte „was für eine billige bitch, der kennt uns nicht mal und labbert so eine Scheiße!“

„Ich würde es Tom erzählen, warum sollte es zwischen euch stehen?“ „Du machst dir einen Kopf und Tom weis nicht was Sache ist, ich Persönlich finde das nicht so gut!“ fügte Sascha noch hinzu.

„Ja ich glaube du hast recht ich werde es Tom heute Abend erzählen, hoffentlich ist er nicht sauer auf mich!“ erklärte Marc

„Warum sollte er den sauer auf dich sein, wenn ein Hirnamputierter solchen quatsch verbreitet!“ konterte Sascha

„Komm lass uns mal zur Wohnung gehen und schauen ob sie was für dich ist!“ legte Sascha noch nach, und die beiden machten sich auf zum Eurohochhaus.

Hier erwartete Guido ein guter Freund von Sascha die beiden zur Wohnungsbesichtigung.

Guido begrüßte die beiden freundlich und begann damit Marc sein Apartment zu zeigen.

Es war ein, super Modernes Einzimmerapartment mit Balkon, großem Bad und Singlekochnische, direkter blick auf den Europaplatz.

Marc war begeistert und fragte wie hoch die Miete sei, Guido bot den beiden etwas zu trinken an und sie setzten sich auf die Couch um alles zu besprechen.

Guido stellte Marc erst mal die frage ob er Arbeit habe und ob seine Möbel den auch in das Apartment passen die meisten Leute hatten bedenken wegen ihren Möbeln.

Marc schaute ihn an und sagte, ich Arbeite bei Babs im Laden und Möbel habe ich noch keine, ich bin erst seit knapp 4-5 Tagen wieder in Deutschland zuvor war ich 5 Jahre in Griechenland!“

Guido war beeindruckt, überlegte kurz und machte Marc den Vorschlag das er seine Möbel haben könne, er müsse sie sonst verkaufen den er zieht mit seinem Freund zusammen und sie richten sich völlig neu ein.

Marc lächelte, „wie teuer soll es den werden, ich kann es dir aber nur in Raten zahlen, wie hoch ist den die Miete und die Nebenkosten und der Vermieter muss ja auch noch ja sagen?“

Schossen die fragen nur so aus Marc heraus.

Meine Güte mal langsam und immer der reihe nach, ist der immer so schnell, sagte Guido lachend zu Sascha.

Sascha lächelte nur, er zuckte mit den Schultern und überlies Guido das Wort.

Mit einem Langgezogenem Also begann Guido die Unterhaltung er sagte zu Marc:

„Der Vermieter bin ich das ist meine Wohnung, die Miete beträgt 350,-€ Warm, dazu kommen noch ca. 80,-€ Nebenkosten also komplett 430,- €.

Da du aber grade erst neu anfängst würde ich dir den ersten Monat erlassen und ab dem zweiten Monat glatt 400,- € sagen. Für die Möbel und die anderen Sachen inklusive, E-Geräte sage ich mal 2500,-€ und, wenn du es mir im Monat mit 250,- € bezahlst ist es auch in Ordnung.

Marc schaute in sehr verwundert an und fragte, „was meinst du mit E-Geräte?“

Guido lachte und sagte: „Pass auf alles was du hier siehst bleibt hier, nur meine Papiere und meine Klamotten nehme ich mit., Geschirr, Bettwäsche, Handtücher, Stereoanlage, DVD Player und PC bleiben hier das kannst du alles haben!“

Marc war geplättet und fragte noch mal nach, Guido erklärte Marc das er froh ist jemanden für die Wohnung zu haben der nichts hat den sonnst hätte er alles verkaufen oder sogar wegschmeißen müssen.

Marc war völlig erstaunt, und fragte nach wie lange Guido den hier schon Wohne, da mischte sich Sascha in das Gespräch ein und erklärte. „Vor zwei Jahren kaufte Guido das Apartment es wurde komplett neu Renoviert und eingerichtet die Sachen hier sind grade mal zwei Jahre alt.“

Marc war sprach los, das konnte doch nicht wahr sein er glaubte zu träumen, bis Guido ihn fragte, „na was sagst du sollen wir den Mietvertrag machen?“

Marc stotterte nur „ja, wenn du meinst!“

Guido und Sascha lachten, „na dann komm setzten wir uns mal an den PC und füllen die Formulare aus!“ sagte Guido

Die beiden setzten sich rüber und begannen den Mietvertrag am PC aus zu füllen, Guido druckte ihn aus und Gratulierte Marc zu seiner neuen Wohnung, „ach bevor ich es vergesse am Wochenende hole ich meinen Kram, wenn du willst kannst du Montag ein ziehen, hier ist schon mal der erste Schlüssel den zweiten lege ich dir am Sonntag auf den Tisch!“ sagte Guido und gab Marc den Schlüssel.

Die drei tranken noch ein Glas Prosecco auf den Neubeginn, danach machten sich Sascha und Marc auf den weg zu Saschas Wohnung.

 

Fortsetzung folgt

 

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